Pädagogisches Konzept

In unserer familiären Kindertagesstätte wollen wir das gemeinsame Aufwachsen miteinander gestalten.

Aufgrund des christlichen Menschenbildes kommt dem ganzheitlichen Leben des Kindes in Freiheit, Eigenverantwortung und Gemeinschaft höchste Priorität zu.

Unsere Leseecke
Draußen ist es doch am schönsten
Spielen mit Kastanien

„Das Schönste am Regen sind die Pfützen“
(Umwelt, Naturwissenschaft und Technik)

Die Begeisterung der Kinder ist durch ein attraktives Lernangebot wach zu halten. Zugleich trägt frühe naturwissenschaftliche-technische Bildung wesentlich dazu bei, den persönlichen Bezug der Kinder zu ihrer Umwelt zu festigen und sich in unserer hoch-technisierten Welt zurecht zu finden

Unsere Kinder brauchen den Kontakt zur Natur.
Bei uns können sie dieses Abenteuer mit Augen, Ohren, Mund, Nase und Herz erleben. Das sensible Verhältnis zur Umwelt ist eine Voraussetzung, um eine lebenswerte Zukunft aufzubauen.

„Wir gehen Hand in Hand"
(Emotionalität, soziale Beziehungen und Konflikte) 

Emotionale und soziale Kompetenzen sind Voraussetzungen, das ein Kind lernt sich in die soziale Gemeinschaft zu integrieren. Wir wollen das Gemeinsame auch gemeinsam in Eigenverantwortung und Freiheit gestalten.

„Wissen ist der Schlüssel zur Selbstständigkeit“
(Kognitiver Lernbereich) 

Das Spiel ist die bevorzugte Weise des kindlichen Lernens. Wir fördern die Fähigkeiten der Kinder und legen den Grundstein für ihre Bildung und schaffen so die Voraussetzungen für den Übergang von der Kindertagesstätte zur Grundschule.

„Wäscheklammern nicht nur zum Wäsche klammern“
(Ästhetik, Kunst und Kultur) 

Ästhetik, Kunst und Kultur durchdringen sich gegenseitig. Kinder zeigen uns mit ihren bildlichen Äußerungen ihre Sicht der Welt und interpretieren sie in "künstlerischer Freiheit". Die Kinder lernen ihre Sinne differenziert einzusetzen. Sie werden bestärkt, spontane originelle Lösungen für Bekanntes zu finden und sinnvoll zu verändern.

„Am Anfang stand das Wort“
(Sprache und Literacy) 

Warum ist das Gras grün und der Himmel blau?  Worüber sprechen Kinder? Sie geben Erlebnisse wieder, drücken Gefühle und Wünsche aus. Die Kinder lernen, dass sie sich in ihrer Sprache bewegen und sich mitteilen können. Sprachkompetenz unterteilt sich in Artikulation, Wortschatz, Grammatik und Sprachverständnis. Die Kinder lernen und entwickeln ihre eigene Gestik und Mimik. Sie erfahren ein lebendiges Geben und Nehmen im Gespräch, am dialogorientierten Verhandeln.

In der Begegnung mit Büchern, Geschichten, Märchen, Fingerspielen oder Reimen entwickeln die Kinder literacy-bezogene Kompetenzen. Diese Erfahrungen sind nicht nur für die Sprach-entwicklung in der frühen Kindheit wesentlich, sondern auch lang-fristig. Sie fördern z.B. sprachliche Abstraktionsfähigkeit, Lese-kompetenz und Lesefreude....

„Steigt ein Büblein auf den Baum“
(Bewegung, Rhytmik, Tanz und Sport) 

Bewegungserziehung ist eine wesentliche Voraussetzung zur ganzheitlichen Förderung der kindlichen Entwicklung. Über Bewegungen entdecken die Kinder sich, die Anderen und ihre Umwelt.

„Sicher ist sicher“
(Mathematik) 

Die Kinder haben ein natürliches Interesse an Formen und Zahlen. Mathematische Methoden helfen die Dinge in ihren Beziehungen zu ordnen und zu struktuieren, sowie verschiedene Lösungen zu finden.

„Wenn der Elefant in die Disco geht“
(Musik) 

Das spontane Singen und Musizieren ist ein Ausdruck der kindlichen Seele. 
Die Freude am Wohlklang und an der Melodie soll der Möglichkeit geben am musikalischen Geschehen aktiv teilzunehmen, und die Musik nicht nur als Klang, sondern auch als Bewegung zu erleben.

"Größer als der Baum"
(Werteorientierung und Religiosität)

Das Kind erhält die Möglichkeit in der Begegnung mit lebensnahen Wertsystemen und religiösen Überlieferungen eigene Standpunkte zu finden, sowie Wertschätzung und Offenheit gegenüber anderen zu entwickeln.